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Durchbruch in Harare: Mugabe und Tsvangirai über Machtaufteilung einig

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Durchbruch in Harare: Mugabe und Tsvangirai über Machtaufteilung einig

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Nach wochenlangem Ringen haben sich die Konfliktparteien in Simbabwe auf ein Abkommen zur Aufteilung der Macht geeinigt. Oppositionsführer Morgan Tsvangirai bestätigte den Durchbruch, nannte jedoch keine Einzelheiten. Auch Simbabwes Präsident Robert Mugabe gab keine Details des Abkommens preis. Er meinte nur, er hoffe, dass die politische Krise in Simbabwe damit überwunden sei. Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der am Montag nach Harare gereist war, um bei den Gesprächen zu vermitteln, sagte, er sei zuversichtlich, dass die afrikanischen Staatschefs wie auch die Internationale Gemeinschaft Simbabwe unterstützen würden, damit die Einigung, die man erreicht habe, auch tatsächlich ein Erfolg werde.

Am Montag soll das Abkommen im Rahmen einer Zeremonie in Harare unterzeichnet werden. Vor allem um die Kompetenzverteilung zwischen Mugabe als Präsident und Tsvangirai, der das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen soll, war bis zuletzt heftig gestritten worden. Der Konflikt um die Macht hatte Simbabwe seit den Wahlen im März politisch paralysiert.