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"Ike" trifft in Texas ein

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"Ike" trifft in Texas ein

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Erste Ausläufer des Hurrikans “Ike” haben die texanische Küste erreicht. In Galveston, rund 30 Kilometer südöstlich der Millionenmetropole Houston, spritzte Gischt meterhoch über Uferbefestigungen. Meteorologen befürchten eine mehr als sieben Meter hohe Sturmflut und über 16 Meter hohe Wellen, wenn der Sturm endgültig eintrifft. Sie erwarten, dass Galveston komplett unter Wasser gesetzt wird. Die US-Regierung warnte davor, dass, “Ike” Stromausfälle für fünf Millionen Menschen verursachen könnte. Der für Sicherheit zuständige Minister Michael Chertoff sagte, die Größe, Stärke und Richtung des Sturms habe das Potenzial, katastrophale Schäden anzurichten. “Ike” könne das Leben und die Sicherheit aller an der texanischen Küste und im westliche Luisiana lebenden Bürger bedrohen. Nach offiziellen Angaben sind in Texas 1,2 Millionen Menschen auf der Flucht. 12.500 alte oder kranke Menschen seien von den Behörden aus der Gefahrenzone gebracht worden, hieß es. Für Houston sei das größte Problem der Wind, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern die viertgrößte Stadt der USA heimsuchen könnte. In Houston und Umgebung leben knapp vier Millionen Menschen. Der Sturm bedroht auch zahlreiche Raffinerien und Bohrinseln im Golf von Mexiko. Der Ölpreis zog bereits leicht an, das könnte sich schon bald an den Zapfsäulen bemerkbar machen.