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Technischer Deffekt offenbar Ursache für Flugzeugabsturz in Russland

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Technischer Deffekt offenbar Ursache für Flugzeugabsturz in Russland

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Die Flugzeugkatastrophe in Russland ist offenbar durch einen technischen Deffekt verursacht worden. Das ergaben erste Ermittlungen an der Unglücksstelle. Bei dem Absturz der Boeing 737 in Perm waren alle 88 Insassen ums Leben gekommen. Unter den Opfern befanden sich auch 21 Ausländer, darunter ein Deutscher, ein Schweizer und ein Franzose. Der Jet der Tochterfirma Aeroflot-Nord stürzte am Rand der Industriestadt, knapp 1400 Kilometer östlich von Moskau, ab. Durch den Aufprall der Flugzugteile wurden am Boden Gleisanlagen sowie Elektroleitungen der Transibirischen Eisenbahn zerstört. Das Unglück wirft neue Fragen zur Flugsicherheit auf. Allein in den vergangenen zwei Jahren kamen in Russland bei über 30 Flugzeugunglücken mehr als 300 Menschen ums Leben.

Unterdessen werden die Angehörigen der Opfer von Psychologen betreut. Aus Moskau flog eine Sondermaschine mit Bergungskräften und Ermittlern zum Unglücksort. Der russische Präsident Dimitri Medwedjew sprach den Angehörigen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.