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Neue Gespräche zur Rettung der Alitalia

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Neue Gespräche zur Rettung der Alitalia

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Für die marode Fluggesellschaft Alitalia und ihre Mitarbeiter steht an diesem Sonntagabend alles auf dem Spiel: Wenn in der abendlichen Verhandlungsrunde in Rom keine Einigung zustande kommt, könnte der italienischen Airline schon am Montag der Treibstoff ausgehen.

Regierungschef Silvio Berlusconi hat sich in die Gespräche eingeschaltet. Vor dem abendlichen Treffen äußerte er scharfe Kritik an den Gewerkschaften, die den Sanierungsplan ablehnen. Insolvenzverwalter Augusto Fantozzi drängte die Gewerkschaften noch einmal, der Übernahme durch das Unternehmerbündnis CAI um die
Großbank Intesa San Paolo zuzustimmen.

Guiseppe Caronia vom gemäßigten Gewerkschaftsbund UILT erklärte, es gebe keine Alternative mehr. Die Chancen für eine Einigung bewertete er vorsichtig optimisch.
Die Verhandlungen waren bisher am Widerstand der Belegschaft und ihrer Gewerkschaften gescheitert. Sie widersetzen sich dem Plan, der die Streichung von bis zu 7000 der insgesamt fast 20.000 vorsieht. Mitarbeiter der Alitalia demonstrierten immer wieder gegen den Plan, so auch am Samstag auf dem römischen Flughafen Fiumicino.