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Keine Überlebende bei Flugzeugabsturz in Russland

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Keine Überlebende bei Flugzeugabsturz in Russland

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Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Russland sind alle 88 Insassen ums Leben gekommen, unter ihnen mindestens 18 Ausländer, darunter ein Deutscher, ein Schweizer und ein Franzose. An Bord war außerdem ein führender General und Berater von Regierungchef Wladimir Putin. Die Maschine stürzte aus noch ungeklärter Ursache in ein unbewohntes Industriegebiet. Durch den Aufprall wurden am Boden Gleisanlagen sowie Elektroleitungen der Transsibirischen Eisenbahn zerstört. Der Absturz ereignete sich in Perm, der östlichsten Millionenstadt Europas. Sie liegt etwa 1400 Kilometer von Moskau entfernt, nahe dem Ural-Gebirge.

Die Unglücksmaschine war eine Boeing vom Typ 737 und gehörte der russischen Fluggesellschaft Aeroflot. Kurz vor der Landung hätten die Piloten den Kontakt zur Flugleitung verloren, hieß es. Beim Aufschlag sei die Boeing explodiert und in Flammen aufgegangen.