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Ermittlungen nach Bootsunglück auf der Seine

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Nach dem Unglück auf der Seine im Stadtzentrum von Paris untersuchen die Behörden, ob das gekenterte Boot von hinten gerammt wurde. Es sank mit zwölf Menschen an Bord, zwei von ertranken: ein Mann und ein Junge. An der Unglücksstelle gibt es eine starke Strömung und Wirbel. Das habe die Arbeit der Rettungstaucher erschwert, erklärte die Feuerwehr. Das Unglück geschah am Samstag kurz vor 22.00 Uhr an der Archevêché-Brücke bei der Kathedrale Notre-Dame.

Die Verhältnisse an dieser Stelle der Seine seien gut bekannt, sagte der für den Verkehr zuständige Staatsekretär im Umweltministerium, der Hergang werde gewiss schnell aufgeklärt, – zumal es viele Augenzeugen gebe, fügte der Staatssekretär hinzu.
Doch deren Angaben gehen auseinander: Einige erklärten, das Unglücksboot sei gegen einen Brückenpfeiler geprallt, andere berichteten, es sei von einem Ausflugschiff gerammt worden. Dessen Kapitän und sein zweiter Mann wurden inzwischen in Polizeigewahrsam genommen und vernommen.