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Rettungskräfte suchen nach "Ike" nach Überlebenden

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Rettungskräfte suchen nach "Ike" nach Überlebenden

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Nach dem zerstörerischen Zug des Hurrikans “Ike” über die texanische Golfküste suchen Hunderte Einsatzkräfte nach Opfern und Überlebenden. Es ist die größte Such- und Rettungsaktion in der Geschichte des US-Bundesstaates. Nach aktuellen Bilanzen sind mindestens acht Menschen bei dem Sturm ums Leben gekommen.

Am schwersten betroffen war die Inselstadt Galveston. In dem Küstenort und seiner Umgebung seien mehr als 1900 Bewohner, die Evakuierungsanordnungen ignoriert hatten, von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht, teilten die Behörden mit. Insgesamt hatten sich in der ganzen Region etwa 140.000 Menschen Zwangsevakuierungen widersetzt und waren in ihren Häusern geblieben.

Etwa 800 Kilometer Küste in Texas und Louisiana wurden überschwemmt, 100.000 Häuser standen im Hurrikan-Gebiet unter Wasser. Millionen Menschen sind ohne Strom. Die Schäden liegen in Milliardenhöhe. Es dürfte Wochen oder Monate dauern, bis die überfluteten und zerstörten Küstengegenden von Texas und Louisiana wieder auf die Beine kommen.