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US-Investmentbank Lehman Brothers beantragt Gläubigerschutz

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US-Investmentbank Lehman Brothers beantragt Gläubigerschutz

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Die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers hat Insolvenzschutz beantragt. Bereits gestern hatten einige der insgesamt mehr as 26.000 Mitarbeiter die Kisten gepackt. Weiter arbeiten sollen die Broker-Sparten. Die Bank prüft weiter deren Verkauf sowie den des Investment Managements.

Die britische Barclays Bank hatte ihr Übernahmeangebot für die viertgrößte amerikanische Investmentbank zurückgezogen, nachdem die Regierung Staatshilfen abgelehnt hatte.

Die Finanzbranche werde weitere Pleiten erleben, hatte der frühere Notenbanks-Chef Alan Greenspan zuvor im Fernsehen gesagt. Doch das müsse kein Problem sein. Es komme darauf an, wie damit umgegangen würde. Man sollte nicht versuchen, jedes Institut zu retten. Bei den Veränderungen auf den Finanzmärkten gebe es Gewinner und Verlierer.

Die Fed kündigte Maßnahmen zur Stützung der Finanzmärkte an. Unter anderem will sie weitere Formen von Sicherheiten akzeptieren.

Mit der Lehman-Pleite und der Übernahme von Merrill Lynch gibt es an der Wall Street nur noch zwei unabhängige Investmentbanken. Die Bank of America will Merill Lynch für 50 Milliarden Dollar in Aktien übernehmen.

Mit einem 70-Milliarden-Dollar-Fonds wollen sich zehn internationale Banken künftig aus Liquiditätsengpässen helfen. Dazu gehört auch die Deutsche Bank.