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Gespräche in Brüssel über umstrittene Subventionen polnischer Werften

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Gespräche in Brüssel über umstrittene Subventionen polnischer Werften

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Im Streit mit Polen um Staatsbeihilfen für Schiffswerften hat die Europäische Kommission ein schnelles Vorgehen zugesagt. Anhänger der Gewerkschaft Solidarnosc demonstrierten in Brüssel für den Erhalt der Werften, während
Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes mit Vertretern der Gewerkschaft beriet.
Rund 80 000 Beschäftigte in Danzig und Gdingen fürchten um ihre Arbeitsplätze.
Neelie Kroes versprach, die neuen Vorschläge der Regierung in Warschau schnell zu prüfen.
Die Kommission sei sich bewusst, dass die Unsicherheit schon zu lange dauere. Die Menschen hätten eine schnelle Entscheidung verdient.
Die Kommissarin fügte jedoch hinzu, dass es die polnische Regierung gewesen sei, die wichtige Termine immer wieder verschoben habe.
Warschau will mit dem neuen Vorschlag eine mögliche EU-Forderung nach Rückzahlung unrechtmäßiger Subventionen vermeiden.
Die bisherige staatliche Unterstützung der Werften wird auf rund anderthalb Milliarden Euro geschätzt.