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US-Finanzkrise wird Wahlkampfthema

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US-Finanzkrise wird Wahlkampfthema

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Die Präsidentschaftskandidaten der Republikaner und der Demokraten haben die gegenwärtige Zuspitzung der Finanzkrise in den USA umgehend zum Wahlkampfthema gemacht.

Der republikanische Kandidat John McCain versprach eine Reform des Finanzsystems. Die Fundamente der US-Wirtschaft seien weiterhin stark, so McCain vor Anhängern im Bundesstaat Florida, das Land befände sich aber in einer sehr schwierigen Phase. Er gelobte, Amerika werde nie wieder in eine solche Lage geraten. An der Wall Street werde aufgeräumt, die Regierunginstitutionen, die diesen Rückschlag zu verantworten haben, würden reformiert werden, so McCain.

Der Demokrat Barack Obama gab der Partei seines Gegenkandidaten die Schuld für die Krise. “Seit acht Jahren haben wir eine Regierungspolitik, die den Verbraucherschutz in Fetzen gerissen hat, die staatliche Aufsichtspflicht lockerte und übermäßige Bonuszahlungen an Vorstandsvorsitzende förderte, während die amerikanische Mittelklasse ignoriert wurde”, sagte Obama in Colorado. Das Resultat dieser Politik, so Obama weiter, sei die schwerste Finanzkrise seit der Großen Depression der 20er Jahre.

Glaubhaft einen Weg aus dieser Krise zu weisen, wird einer der entscheidenen Faktoren bei der Präsidentschaftswahl am 4. November sein.