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Finanzkrise erreicht US-Wahlkampf

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Finanzkrise erreicht US-Wahlkampf

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Die Finanzkrise hat auch den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf erfasst. Der republikanische Bewerber Senator John McCain forderte ein Ende der “Kasinokultur” an der Walls Street. Während eines Besuchs in einem General Motors Werk in Lake Orion versprach McCain, sich um die Arbeiter zu kümmern. Man dürfe die Arbeiter nicht im Regen stehen lassen, während man Geld an die Wall Street verteile. Es seien die Arbeiter, die Beistand verdienten, sagte McCain.

Sein demokratischer Gegenkandidat, Senator Barack Obama, warf McCain vor, ein Wendehals zu sein. Über Jahre habe er der Dereguklierung den Weg bereitet, jetzt aber fordere er schärfere Aufsichtsmaßnahmen.

“Ich bin sicher, daß wir aus der Krise herausfinden, das ist uns Amerikanern bislang stets gelungen, aber wir können nur herausfinden, wenn wir die Richtung wechseln”, sagte Obama bei einem Wahlkampfauftritt in Nevada.

Nach einer am Donnerstag veröffentlichten New York Times/CBS Umfrage sind 60 Prozent der Befragten der Ansicht, daß Obama die richtigen wirtschaftspolitischen Entscheidungen treffen werde, 53 % nehmen dies McCain ab..