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Treffen der europäischen konservativen Parteien im italienischen Fiuggi.

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Treffen der europäischen konservativen Parteien im italienischen Fiuggi.

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Die Spitzen der Europäischen Volksparteien haben sich im italienischen Fiuggi in der Nähe Roms getroffen. EU-Kommissionspräsident Barroso empfing seine konservativen Parteifreunde. Themenschwerpunkt, außer dem russisch-georgischen Konflikt, war die Krise an den internationalen Finanzmärkten.

Die Frage stellte sich, wie die Europäer darauf reagieren sollen. Frankreichs Regierungschef Fillon sagte: “ Wir wollen gemeinsam die Chance nutzen, beim nächsten europäischen Rat, klare politische Regeln vorzustellen, die die Finanzmärkte stabilisieren. Wir wollen gleichzeitig Instrumente schaffen, die Transparenz und Kontrolle garantieren. Und wir werden unsere Wirtschaften koordinieren. Wie auch in der Krise um Georgien zeigen wir, Europa ist sich einig. Europa funktioniert.”

Im Grand Hotel diskutierten die politischen Spitzen darüber, wie sie ihr Europäisches Ideen-Netzwerk etablieren können.

Das Nein der Iren zum Verfassungsvertrag spielte dabei keine Rolle, zu schwerwiegend ist die Krise an den weltweiten Finanzmärkten. EU-Kommissionspräsident Barroso meinte: “ Schon seit langem fordert die Kommission, daß sie mehr Einfluß in diesem Bereich bekommt. Damit sie auch weltweit agieren kann.”

Die Ergebnisse dieses Treffens werden beim nächsten Rat im Oktober vorgestellt.