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EU fordert von China Aufklärung über Milch-Skandal

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EU fordert von China Aufklärung über Milch-Skandal

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Die EU-Kommission hat von den chinesischen Behörden mehr Informationen über den Skandal um verseuchte Milch gefordert. Das sagte eine Sprecherin in Brüssel. In China weitet der Skandal aus: Auch in Frischmilch und Joghurt wurde die giftige Chemikalie Melamin entdeckt. Der stellvertretende Chef der Behörde für Qualitätsüberwachungsagte, es handle sich nicht um das Problem eines einzelnen Landes. Produktqualität und Sicherheit gehe alle Länder an und sei ein Problem der internationalen Gemeinschaft. Im Land sind bereits 6200 Kinder an Nierensteinen erkrankt. Vier Säuglinge starben. In Peking blieben die Milchregale in vielen Supermärkten bereits leer. In Brüssel sagte die Sprecherin der für Gesundheit zuständigen EU-Kommissarin, aus China würden keine Milchprodukte importiert. Sie rief die
Mitgliedstaaten dennoch zur Verschärfung ihrer Importkontrollen auf. In China sind Zehntausende Eltern sind wegen ihrer Töchter und Söhne in Panik. Sie bringen ihre Kinder in Krankenhäuser, um sie untersuchen zu lassen. 18 Verdächtige, die in den Handel mit den verseuchten Produkten verwickelt sein sollen, wurden festgenommen.