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Polizei verbietet Rechtsradikalen-Kundgebung in Köln

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Polizei verbietet Rechtsradikalen-Kundgebung in Köln

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In Köln sind mehrere Tausend Menschen zusammengekommen, um gegen einen von Rechtsradikalen geplanten Anti-Islamisierungskongress zu demonstrieren. Linksautonome errichteten Sitzblockaden, um die geplante Kundgebung der Rechtsradikalen zu verhindern. Viele Kölner sprachen sich gegen das Treffen der Extremisten aus. Im Vorfeld der Demonstration kam es zu leichten Auseinandersetzungen zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten, verletzt wurde niemand. Acht Gegendemonstranten wurden vorübergehend festgenommen. Ein Ausländer wurde von Rechtsradikalen verfolgt.
Die rechtsradikale wählervereinigung Pro Köln ist gegen den Bau einer Moschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Sie hat Gleichgesinnte aus
mehreren europäischen Ländern zu ihrem Treffen in der Domstadt eingeladen. Höhepunkt des Treffens soll eine Kundgebung in der Kölner Innenstadt sein. Dazu erwartet Pro Köln nach eigenen Angaben 1000 bis 1500 Teilnehmer. Am Freitag traten zunächst nur ein paar Dutzend Rechtsradikale in Erscheinung.