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Proteste nach möglichen Mafia-Morden bei Neapel

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Proteste nach möglichen Mafia-Morden bei Neapel

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Nach dem Mord an sechs Schwarzafrikanern in einer mutmaßlichen Mafia-Schießerei wehren sich Einwanderer gegen eine Verunglimpfung der Opfer.

In Castelvolturno in der Nähe von Neapel warfen Dutzende Randalierer Scheiben ein, kippten Autos um und schleuderte Steine auf Polizisten.

Die Männer aus Ghana, Togo und Liberia waren von sechs Tätern mit 130 Schüssen ermordet worden. Ein Mann aus Ghana wurde verletzt.

Einer der Demonstranten hier sagt: “Es macht uns ganz krank, dass die Leute sagen, das hätte alles mit Drogen zu tun. Das ist nicht wahr. Das waren alles ehrliche Arbeiter.”

Die Polizei machte die Camorra, die neapolitanische Mafia, für die heftigste Schießerei in Italien seit Jahren verantwortlich. Nach ihren Angaben war es vermutlich ein Revierkampf im Drogenmilieu.