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EU will mehr Beobachter nach Georgien schicken

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EU will mehr Beobachter nach Georgien schicken

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Die Europäische Union will deutlich mehr Beobachter nach Georgien entsenden. Man werde rund 340 Beobachter in die Region schicken, hieß es am Rande von Gesprächen zwischen der EU und Georgien. Dazu gehöre dann aber auch Sicherheits- und Verwaltungspersonal. “Der Großteil der Mitarbeiter wird diese Woche ankommen und zwar am Dienstag und Mittwoch.”, sagte der Leiter der EU-Beobachtermission, Hansjörg Haber. “Die nächsten Tage geht es dann weiter. Die Ersten werden Außenstellen in Gori, Zugdidi, Poti und auch in Tiflis einrichten. So das alles bis 30. September vorbereitet ist, wenn wir unser Engagement beginnen. Am ersten Oktober sind dann 200 Beobachter im Dienst.”

Die Mission, die zunächst auf ein Jahr befristet ist, soll ab ersten Oktober den Abzug der russischen Truppen aus dem Kernland Georgiens überwachen. Bis Freitag sollen die ersten Beobachter vor Ort sein. Die russischen Truppen sollen sich hinter die Linie vor Ausbruch des Konflikts zurückziehen. Aus Westgeorgien wurden die Soldaten bereits abgezogen. Russland hat Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anerkannt. Moskau will in beiden Regionen jeweils rund 4.000 Soldaten stationieren.