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Finanzmärkte: US-Rettungsplan läßt Ölpreis steigen, Börsen warten ab

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Finanzmärkte: US-Rettungsplan läßt Ölpreis steigen, Börsen warten ab

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Die europäischen Aktien gaben tendentiell nach – steigende Ölpreise lasteten auf Einzelhandel und Reiseanbietern.

Zürich fiel insgesamt um knapp zwei Prozent. Der deutsche Aktienindex DAX pendelte zwischen Gewinnen und Verlusten und stand schließlich mit 0,05 Prozent im Plus. Finanzwerte waren nach dem gigantischen US-Rettungsplan weiter im Mittelpunkt – die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) untersagte, wie schon andere Börsenaufsichten in der ganzen Welt, die Leerverkäufe von elf deutschen Finanztiteln.

Analystin Nathalie Pelras, Richelieu Finance, Paris: “Klar sieht heute noch keiner. Wichtig ist, daß die außerordentlichen Rettungs-Maßnahmen die Antwort sind auf außerordentliche Risiken. Also war die jüngste Erholung nur technisch – für eine fundamentale Reaktion ist es viel zu früh.”

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro leicht erhöht auf 1,4571 (Freitag: 1,4236) Dollar fest. Brent-Rohöl kostete 103,70 Dollar pro Barrel.