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Ein Toter bei neuem Anschlag in Nordspanien

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Ein Toter bei neuem Anschlag in Nordspanien

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Bei einem neuen Anschlag in Nordspanien ist ein Mensch getötet worden. Eine Autobombe explodierte vor einer Militärakademie in der Stadt Santoña, in der Nähe des Baskenlandes; der Tote ist ein Offizier. Ein weiterer Armeeangehöriger wurde verletzt und musste operiert werden, ist aber nicht in Lebensgefahr.

Nach bisherigen Berichten hatte ein Anrufer im Namen der baskischen Separatistengruppe ETA den Anschlag angekündigt, allerdings erst zehn Minuten zuvor.

Schon in der Nacht davor waren im spanischen Baskenland zwei Anschläge verübt worden: zum einen auf den Sitz der Sparkasse in der Stadt Vitoria, mit hohem Sachschaden; zum anderen ging eine Autobombe vor einem Polizeirevier in Ondarroa hoch – dabei wurden elf Menschen verletzt. Auch den Anschlag von Vitoria hatte ein Anrufer im Namen der ETA angekündigt.

Erst letzte Woche hatte die spanische Justiz zwei baskische Parteien verboten, wegen ihrer Nähe zur ETA. Zudem wurden rund zwanzig Mitglieder zweier Hilfsorganisationen für inhaftierte ETA-Mitglieder selbst zu langen Haftstrafen verurteilt.