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Widerstand gegen Bush-Plan zur Rettung der Finanzmärkte wächst - FBI ermittelt gegen Wall Street-Firmen

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Widerstand gegen Bush-Plan zur Rettung der Finanzmärkte wächst - FBI ermittelt gegen Wall Street-Firmen

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Der Widerstand gegen den Rettungsplan von US-Präsident George W. Bush für den Krisen geschüttelten Finanzmarkt wächst. Der Plan sieht vor, den Banken die faulen Hypothekenkredite und Problemwertpapiere abzukaufen.

Während Notenbankchef Ben Bernanke an die Abgeordneten appellierte, den Plan zu unterstützen, sprachen sich Politiker auch aus Bushs eigener Partei dagegen aus.

Senator Richard Shelby aus Alabama sagte, jetzt dürfe nicht vorschnell gehandelt. Der Kongress müsse seine Arbeit tun, – andere, besser umsetzbare Hilfsmassnahmen einleiten, und nicht jetzt im Eiltempo 700 Milliarden Dollar, Geld des Steuerzahlers, zum Fenster hinauswerfen.

Der Chef der Federal Reserve, Bernanke, drohte, sollte das Rettungspaket scheitern, werde die Arbeitslosigkeit weiter steigen, die Wirtschaft werde sich ohne ein schnelles Eingreifen nicht erholen: “Die Finanzmärkte sind momentan sehr empfindlich, ohne den Plan wird es noch schlimmer”, sagte Bernanke.

Unterdessen gehen die Ermittlungen des FBI gegen zahlreiche Wall Street Firmen wegen Betrugsverdachts weiter. Zu den betroffenen Unternehmen zählen zum Beispiel die inzwischen insolvente Investmentbank Lehman Brothers, sowie die Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac.