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US-Regierung verhandelt mit Bankenausschuss des Kongresses um Rettungsplan

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US-Regierung verhandelt mit Bankenausschuss des Kongresses um Rettungsplan

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Die Verhandlungen über das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket für die amerikanische Finanzbranche haben heftige Konflikte zwischen den politischen Kräften ausgelöst. US-Finanzminister Henry Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke warnten vor einer Verzögerung des Plans. Wenn der Kongress das Paket nicht rasch beschließe, drohten eine Rezession und der Verlust von Arbeitsplätzen, sagte Bernanke.

Wenn die Kreditmärkte nicht funktionierten, würden Arbeitsplätze verloren gehen, die Wirtschaft werde nicht mehr in der Lage sein, sich auf normale und gesunde Art zu erholen, ganz egal, welche anderen Maßnahmen man ergreife. Der Rettungsplan der Regierung stößt nicht nur auf Zustimmung.

Christopher Dodd, Demokrat aus Connecticut und Chef des Bankenausschusses des Senats, sagte, der Finanzplan der Regierung sei nicht akzeptabel. Er werde nicht funktionieren und man müsse noch einmal darüber reden. Auch Senator Richard Shelby sagte, man müsse nach Alternativen suchen.

Der Finanzminister sehe nun wohl auch, dass sein Plan nicht einfach nur umgesetzt werden könne. Angesichts des politischen Tauziehens um das staatliche Rettungspaket für die US-Finanzbranche erlitten die amerikanischen Börsen erneut Verluste.

Heute werden sich Finanzminister Paulson und Notenbankchef Bernanke in einer weiteren parlamentarischen Anhörung zur Krise im Finanzsektor erneut äußern.