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EU erlässt Schutzmaßnahmen gegen Milchprodukte aus China

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EU erlässt Schutzmaßnahmen gegen Milchprodukte aus China

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Angesichts des Skandals um verseuchtes Milchpulver in China berät die Europäische Kommission über ein Embargo für Kinder-Produkte aus der Volksrepublik. In Europa stoppte bisher nur Frankreich alle betroffenen Produkte aus China. Die EU-Kommission beabsichtigt jedoch Lebensmittel-Importe, die Milchpulver enthalten, zu testen und gegebenenfalls die Einfuhr zu beschränken. China selbst will die Kontrollen der Milchproduzenten und des Handels drastisch verstärken.

In den vergangenen Wochen wurden knapp 13.000 Säuglinge und Kleinkinder in chinesischen Krankenhäusern stationär behandelt. Sie alle hatten Milch zu sich genommen, die mit der giftigen Chemikalie Melamin versetzt war. Nach Regierungsangaben besteht in Italien der Verdacht, dass chinesischer Joghurt illegal ins Land eingeführt wurde.

Außerdem würden von der EU-Lebensmittelbehörde nun Kekse, Fertigsuppen und weitere verabeitete Produkte aus China auf Rückstände überprüft.