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Notenbanken stützen erneut Geldmärkte

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Notenbanken stützen erneut Geldmärkte

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Die Bankenkrise und die Unsicherheit über den amerikanischen Plan zur Bankenrettung schlagen erneut auch auf Europa durch: Zu Handelsbeginn an den Börsen fielen die Kurse – um rund 1,5 Prozent zum Beispiel der Aktienindex Dax in Frankfurt. Auch der Zürcher SMI büßte rund anderthalb Prozent ein. Betroffen waren vor allem Aktien von Banken und Versicherungen.

Inzwischen haben führende Zentralbanken eine weitere gemeinsame Aktion begonnen, um die Geldmärkte flüssig zu halten. Beteiligt sind die amerikanische Fed und die Bank von England ebenso wie die Europäische Zentralbank und die Schweizerische Nationalbank.

So kündigte die EZB eine zusätzliche Liquiditätsspritze in Höhe von gut zwanzig Milliarden Euro an, in Form eines so genannten Schnelltenders. Die neuen Hilfsmaßnahmen erstrecken sich jetzt über Zeiträume von bis zu einer Woche, um das an den Finanzmärkten in mehrerer Hinsicht kritische Quartalsende nächste Woche zu überbrücken.