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43 Prozent: Wahldebakel für die CSU

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43 Prozent: Wahldebakel für die CSU

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Im deutschen Bundesland Bayern hat die regierende konservative CSU ein Wahldebakel erlebt. Zum ersten Mal seit mehr als vier Jahrzehnten kann die bayrische Schwesterpertei der CDU nicht mehr allein die Regierung stellen.

Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis fiel sie um 17 auf knapp über 43 Prozent. Ministerpräsident Günther Beckstein will sucht nun nach einem Koalitionspartner, Parteichef Erwin Huber bedauerte das Ergebniss.

Möglicher Koalitionspartner ist die liberale FDP, die nach 14 Jahren Abwesenheit mit 8 Prozent der Stimmen in den Landtag zurückkehrt – und der CSU sofort Gespräche anbot. Denkbar wäre aber auch ein Bündnis mit den bürgelichen “Freien Wählern”, die noch zwei Prozent vor der FDP liegen. Die bayrische SPD dagegen konnte nicht von der Wahlniederlage der CSU profitieren: Mit unter 19 Prozent fiel sie auf einen historischen Tiefstand.

Die bayrischen Grünen legten leicht zu und kamen mit knapp über 9 Prozent in den Landtag. Die Partei “die Linke” verpasst ihren einzug, kam aber dennoch aus dem Stand auf über 4 Prozent der Stimmen.