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Börsenkurse weltweit weiterhin im Sturzflug

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Börsenkurse weltweit weiterhin im Sturzflug

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Nach dem vorläufigen Scheitern des Rettungspakets für die Finanzbranche im amerikanischen Kongress geben die Börsen erneut stark nach. In Tokio stürzte der Aktienindex Nikkei kurz nach Handelsbeginn um fünf Prozent ab.

Zuvor war auch schon die Börse in New York sofort eingebrochen, als die Nachricht aus Washington kam. Der Dow-Jones-Index verlor dann bis zum Handelsschluss sieben Prozent oder 778 Zähler: Noch nie war er – in Punkten gerechnet – an einem Tag so stark abgestürzt, nicht einmal nach den Terroranschlägen von 2001.

Noch vor der Abstimmung in Washington erlitten auch die europäischen Börsen gestern wieder heftige Verluste. In Frankfurt fiel der Aktienindex Dax kurz vor Handelsschluss auf ein Zweijahrestief von 5802 Punkten und schloss dann nur knapp darüber: ein Tagesverlust von gut vier Prozent, vor allem durch den Beinahe-Zusammenbruch der Immobilienbank Hypo Real Estate.

Mehr als vier Prozent büßte auch der SMI in Zürich ein; hier traf es ebenfalls vor allem Banken und Versicherungen, allen voran die Großbank UBS. Gut fünf Prozent verloren der Index CAC-40 an der Pariser Börse und der FTSE 100 in London.