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Brüssel straft Wachs-Kartell ab

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Brüssel straft Wachs-Kartell ab

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Mit einem Millionenbußgeld hat die Europäische Kommission das so genannte Wachs-Kartell belegt. Neun von zehn involvierten petrochemischen Konzernen wurden wegen des besonders schweren Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht zu einer Geldbuße von insgesamt 676 Millionen Euro verurteilt. Dem Wachs-Kartell gehörten unter anderem die deutschen Konzerne RWE, Tudapetrol und Hansen & Rosenthal an. RWE allein muss nun über 37 Millionen Euro strafe zahlen. Die illegalen Preisabsprachen hätten in ganz Europa zu überhöhten Preisen geführt, erklärte Der zehnte Konzern – Shell – ging straffrei aus, weil er die Ermittlungen ins Rollen gebracht hatte. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Paraffinwachse dienen zur Herstellung von Kerzen, kommen aber auch bei der Produktion von Autoreifen zum Einsatz.