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EU-Mission in Georgien begonnen.

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EU-Mission in Georgien begonnen.

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Knapp zwei Monate ist der russsisch-georgische Krieg vorbei. Jetzt hat die EU mit ihrer Beobachtermission zur Überwachung der Waffenruhe in den Pufferzonen zu Abchasien und Südossetien begonnen. 225 Beobachter, darunter 40 Deutsche sind bei dem auf ein Jahr begrenzten Einsatz dabei. Die unbewaffneten europäischen Experten sollen den russischen Rückzug überwachen der am 10. Oktober abgeschlossen seint soll. Danach übernehmen die europäischen Beobachter die Kontrolle in den Gebieten. Die EU-Mission hat Medienberichte dementiert, wonach Beobachterteams von russischen Militärs der Zugang zur Sicherheitszone verweigert worden sei.

Staatspräsident Medwedew versichterte: “ Unsere Friedenstruppen werden mit den europäischen Beobachtern zusammenarbeiten. Zum vereinbarten Termin werden unsere Friedenstruppen vollständig aus dem georgischen Gebiet abgezogen sein.
Russland wird alle seine eingegangenen Verpflichtungen erfüllen. Das habe ich Ihnen immer gesagt.”

In den ehemaligen Kriegsregionen sind immer noch Familien auf der Flucht oder leben unter unwürdigen Verhältnissen. Die Lage in diesen Gebieten ist das wichtigste Thema des deutsch-russischen Regierungstreffens in St. Petersburg, zu dem Bundeskanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier heute anreisen.