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US-Senat stimmt Rettungsplan für Finanzsektor zu

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US-Senat stimmt Rettungsplan für Finanzsektor zu

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Der US-Senat hat dem 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket für notleidende Banken zugestimmt. 74 Senatoren unterstützten das Programm, 25 votierten dagegen. Für den Senat war das Programm leicht verändert worden. Unter anderem sieht der neue Entwurf einen verbesserten Schutz für Bankkonten privater Anleger bis zu 250.000 Dollar sowie Steuererleichterungen für Unternehmen und den Mittelstand vor.

Der Führer der demokratischen Mehrheit im Senat, Harry Reid, sagte, die Amerikaner hätten ein Recht darauf angesichts der Wirtschaftskrise frustriert zu sein. Das teile man mit ihnen. Aber handlungslos zu bleiben, sei keine Alternative. Deshalb habe man daran gearbeitet, dass eine schlechte Situation nicht noch schlechter werde. Die Hoffnung sei groß, dass das Repräsentantenhaus nun folge. Das Rettungspaket sieht vor, dass der Staat und damit der Steuerzahler in Not geratenen Banken faule Kredite im Gesamtwert von bis zu 700 Milliarden Dollar abkauft.

Damit soll erreicht werden, dass die Banken wieder Kredite an Unternehmer geben und dadurch der Wirtschaftskreislauf nicht unterbrochen wird. Das Repräsentantenhaus wird am Freitag erneut über das Rettungspaket abstimmen.