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"Horrorhaus" von Marc Dutroux kommt unter den Hammer

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"Horrorhaus" von Marc Dutroux kommt unter den Hammer

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Eines der Häuser des belgischen Kinderschänders Marc Dutroux soll versteigert werden. Es ist das Haus in Sars-la-Bussière, auf dessen Grundstück 1996 die Leichen der achtjährigen Mädchen Julie und Melissa gefunden worden waren. In den letzten Jahren wurde das Haus zu einem makabren Anziehungspunkt für Touristen. Der Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Lobbes spricht von einer schwierigen Situation nicht nur für die Familie. Die Öffentlichkeit habe die Pflicht, sich an die Geschehnisse zu erinnern und gleichzeitig zu beobachten, was weiter geschehe.

In Charleroi ist das Gedenken an Julie und Melissa nach wie vor lebendig. Auch hier besaß Dutroux ein Haus, in dessen Keller er die Mädchen gefangenhielt und sexuell missbrauchte. Dutroux’ Frau Michelle ließ Julie und Melissa schließlich verhungern. Im August 1996 war Marc Dutroux festgenommen worden. Beim Prozess hüllte er sich in Schweigen, obwohl er zuvor ständig über seine angeblichen Hintermänner aus Politikerkreisen gesprochen hatte. Im Juni 2004 verkündete der Richter das Urteil: Lebenslängliche Haft für Marc Dutroux.