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Hoffnung auf US-Rettungspaket für Finanzbranche treibt Börsen an

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Hoffnung auf US-Rettungspaket für Finanzbranche treibt Börsen an

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Die europäischen Börsen haben die Handelswoche mit kräftigen Zuwächsen beendet. Frankfurt gewann 2,4 Prozent, Zürich 2,2 Prozent. Die Hoffnung auf das Rettungspaket für die US-Finanzbranche trieb vor allem die Kurse von Bankenwerten nach oben.

An die DAX-Spitze schoss das Papier von Hypo Real Estate mit einem Plus von 41 Prozent, nachdem der Rettungsplan für den Baufinanzierer unter Dach und Fach gebracht wurde. Bei einem Scheitern hätte spätestens am Montag eine Insolvenz gedroht.

Damit konnten die europäischen Börsen eine weitere turbulente Woche einigermaßen versöhnlich zu Ende bringen. Einige Analysten gaben sich sogar für die Zukunft optimistisch.

Nach den zahlreichen extremen Kursausschlägen des vergangenen Jahres sei nun eine deutliche Kursrally von einigen Monaten überfällig. Allerdings müssten Anleger auch weiterhin mit starken Schwankungen rechnen. Ein Plus von 13 Prozent und ein Minus von sieben Prozent am nächsten Tag seien keine Seltenheit.

An den Devisenmärkten geriet der Euro weiter unter Druck. Die EZB setzte den Referenzkurs auf einen 1,3834 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,723 Euro.