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Bombenexplosion in Südossetien

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Bombenexplosion in Südossetien

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Bei einer Explosion vor dem Stabsgebäude der russischen Friedenstruppen in Südossetien sind mindestens sieben Menschen getötet worden. Wie die Nachrichtenagentur ITAR-TASS unter Berufung auf südossetische Regierungkreise berichtet, war der Sprengstoff in einem Fahrzeug versteckt, das wegen Waffenschmuggels beschlagnahmt worden war. Die Attentäter hätten gewußt, dass in der Kaserne von Tschinwali routinemäßig Autos nach Sprengstoff durchsucht werden.

Augenzeugen berichteten von einer schweren Detonation. Durch ihre Wucht seien in einem Umkreis von einem halben Kilometer die Scheiben geborsten.

Bei einer zweiten Explosion in Südossetien wurden
mehrere Menschen verletzt. Die Regierung Südossetiens, das sich einseitig für von Georgien unabhänig erklärt hatte, machte den georgischen Geheimdienst für beide Anschläge verantwortlich.