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Ton im US-Wahlkampf verschärft sich

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Ton im US-Wahlkampf verschärft sich

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Vier Wochen vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl nimmt der Wahlkampf an Schärfe zu. Der demokratische Bewerber, Senator Barack Obama, konnte seit Beginn der Finanzkrise seinen Vorsprung in den Meinungsumfragen deutlich ausbauen. Die Republikaner reagierten, indem sie Obama in eine Reihe mit politischen Extremisten der 60er Jahre stellten.

“Ich kann mir kein wichtigeres Thema vorstellen als die Wirtschaftskrise. Daß wir das beiseiteschieben und den üblichen Unfug und die Schmutzkampagnen, der leider typisch für den Wahlkampf geworden sind, betereiben, ist nicht das, was die Amerikaner erwarten”, sagte Obama.

In ihrem neuen Werbespot werfen die Republikanischer den Demokraten vor, den US-Streitkräften die erforderliche finanzielle Unterstützung zu verweigern.

“Alle wollen in Wirklichkeit wissen, welche Regierungsbilanz hat dieser Mann, was plant er für Amerikan, kurz, wie ist der wahre Obama”, fragte Senator McCain auf einer Kundgebung in Albuquerque.

Mittwochnacht 3 Uhr MESZ treffen beiden Kandidaten in Nashville zum zweiten Fernsehduell aufeinander. Dabei werden sie Fragen aus dem Publikum beantworten, ein Format, das als Spezialität des republikanischen Bewerbers gilt.