Eilmeldung

Eilmeldung

Die Sparer und die Finanzkrise - zwischen Vertrauen und Goldkäufen

Sie lesen gerade:

Die Sparer und die Finanzkrise - zwischen Vertrauen und Goldkäufen

Schriftgrösse Aa Aa

Europas Sparer müssen in die diesen Tagen starke Nerven haben. Die Sorge, dass die Finanzkrise im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte geht, ist weit verbreitet. Deshalb sei es die wichtigste Aufgabe, Vertrauen zurückzugewinnen, meint ein Wertpapierhändler in Paris.

Die von einigen Regierungen – so in Deutschland und Österreich – gegebenen Staatsgarantien sorgten inzwischen für Erleichterung, fragt man den Mann auf der Straße etwa in Irland: “Ich fühle mich jetzt deutlich sicherer.”

Doch nicht alle teilen dieses Gefühl. So mancher räumt sein Konto und kauft anschließend Gold, traditionell ein sicherer Anlagehafen. “Seit 30 Jahren bin ich im Geschäft, und noch nie habe ich soviel Angst erlebt”, sagt dieser Goldhändler in Paris. “Die Leute fürchten um ihren Besitz.”

Doch solche Furcht hat ihren Preis. Die Feinunze verteuerte sich zuletzt um 40 Dollar auf aktuell 870 Dollar. Gold hat seine Vorzüge: Es ist nicht beliebig vermehrbar und bezieht seinen Wert nicht auf ein bloßes Zahlungsversprechen.