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Talfahrt an Weltbörsen geht weiter

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Talfahrt an Weltbörsen geht weiter

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Der Kursverfall an den Weltbörsen hält an. In Tokio fiel der Nikkei zum Handelsauftakt am Dienstag erstmals seit rund fünf Jahren unter die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten. Sydney gab 2,5 % auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren nach, konnte sich im weiteren Handelsverlauf aber wieder erholen. Die chinesischen Börsen liegen mit etwa 1 % im Minus.

Anhaltende Sorgen über einen Abschwung der Weltwirtschaft hatten am Montag an der Wall Street die Kurse um bis zu 7,5 % fallen lassen. Eine Schlußralley sorgte aber dafür, dass der Dow nur mit einem Minus von 3,6 % den Tag beendete.

In Europa gaben die Kurse am Montag im Schnitt um 7 % nach, besonders gebeutelt wurden die Anleger in Moskau. In Rußland mußte ebenso wie in Brasilien und Peru der Handel zeitweise eingestellt werden.

Ausgelöst wurde die Panik durch die Tatsache, dass die deutsche Regierung gezwungen war, die Hypo Real Estate vor dem Zusammenbruch zu bewahren. Weltweit belaufen sich die Kursverluste auf 1,6 Billionen Euro.

Der Kursverfall des Euro gegenüber dem Dollar setzte sich in Tokio am Dienstagmorgen fort.