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Börsen trotz Zinssenkung weiter in Panik

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Börsen trotz Zinssenkung weiter in Panik

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Die gemeinsame Leitzinssenkung hat die Panikverkäufe an den europäischen Börsen nicht wesentlich aufhalten können. Experten erklärten, das Vorgehen der Notenbanken sei positiv. Allerdings überwiege an den Märkten derzeit die Angst.

Frankfurt und Zürich brachen um rund sechs Prozent ein. Andernorts waren die Verluste kaum geringer. Neben Bankentiteln gerieten vor allem Öl-, Einzelhandels- und Bergbaupapiere unter Druck. Allianz, Deutsche Bank und Siemens stürzten zeitweise um mehr als zehn Prozent ab.

Ein Händler sagte, jeder wolle sein Geld zurück, egal zu welchem Preis. Viele Anleger flüchteten in Anleihen und Gold. Der Preis für die Feinunze kletterte in der Spitze auf 914,50 Dollar. Seit Ende der vergangenen Woche stieg der Goldpreis damit um fast 100 Dollar.

Der Euro zog an. Die EZB setzte den Referenzkurs auf einen 1,3731 Dollar fest. Rohöl kostete in London 81,50 Dollar pro Barrel.