Eilmeldung

Eilmeldung

Die Finanzwelt will in Washington Krise einzudämmen

Sie lesen gerade:

Die Finanzwelt will in Washington Krise einzudämmen

Die Finanzwelt will in Washington Krise einzudämmen
Schriftgrösse Aa Aa

Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Industrienationen beraten über neue Regeln für die Märkte. Dazu lud US-Finanzminister Henry Paulson für Samstag auch die in der G20 zusammengeschlossenen wichtigsten Industrie- und Schwellenländer ein.

Um wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen, sprach sich auch der deutsche Finanzminister für “systemübergreifende Lösungen” aus, die sich jedoch von Land zu Land unterscheiden könnten.

Nach den Kursstürzen der vergangenen Wochen muss nun das Vertrauen in das globale Finanzsystem wieder hergestellt werden. Zwischen einem Viertel bis knapp der Hälfte ihres Wertes hatten die wichtigsten Börsen innerhalb eines Monats verloren. Am stärksten betroffen war Moskau.

Analysten fordern neue und klare Regeln: Investoren bräuchten Schutz. Es fehle eine globale Antwort. Massenweise komme es zu spontanen Rettungsaktionen, aber was Investoren wirklich vermissten, sei eine einzige, gemeinsame Aktion. Die Treffen der G7-Staaten, der Weltbank und des IWF seien die vielleicht wichtigsten der vergangenen vier Jahrzehnte.

Und so steht in Washington auch die Jahrestagung von Weltbank und Internationalem Währungsfond im Zeichen der Krise: Diese sei, so IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, ein Rückschlag für jene die glaubten, der Markt reguliere sich von selbst.