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G7: ein "aggressiver Aktionsplan" gegen die Finanzkrise

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G7: ein "aggressiver Aktionsplan" gegen die Finanzkrise

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Die sieben führenden Industrieländer kündigen radikale Maßnahmen im Kampf gegen die Finanzkrise an. Auf ihrem Treffen in Washington einigten sich die Finanzminister der G7 auf einen gemeinsamen Aktionsplan. Die gegenwärtige Lage verlange “dringende und außergewöhnliche Maßnahmen”, heißt es in ihrer gemeinsamen Erklärung.

US-Finanzminister Henry Paulson sprach von einem “aggressiven Aktionsplan”. Es sei einheitlicher Rahmen “für individuelle und gemeinsame Schritte, um die Märkte mit Liquidität zu versorgen, Finanzinstitutionen zu stärken sowie Sparer und Investoren zu schützen”. Die G7 sei einer engen internationalen Zusammenarbeit verpflichtet.

Banken können im Notfall Kapital sowohl aus öffentlichen als auch privaten Quellen erhalten, heißt es in dem Plan. Nationale Einlagen sollen garantiert werden, zur Wiederherstellung des Vertrauens solle genügend Kapital zur Verfügung gestellt werden aber: die Maßnahmen sollten so gestaltet werden, dass Steuerzahler geschützt und schädliche Auswirkungen auf andere Länder vermieden werden. Ziel sei auch mehr Zusammenarbeit und Transparenz.