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Finanzkrise: Gipfeltreffen in Paris

Die Spitzenpolitiker der EU-Länder sind in Paris zum Krisengipfel eingetroffen. Ein gemeinsames Vorgehen zur Rettung der Finanzinstitute soll gefunden werden.

Bereits am vergangenen Wochenende hatten die großen EU-Staaten Maßnahmen gegen die Finanzkrise abgestimmt. Die Märkte hatten
jedoch nicht darauf reagiert und die Aktienkurse waren in der Woche um ein Fünftel eingebrochen.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy sagte, Europa müsse an einem Strang ziehen. Er erwarte sich vom Gipfel, dass Europa mit einer einzigen Stimme spreche, für die Europäer, aber auch für die Welt, denn die Krise betreffe die ganze Welt.

Vor dem Gipfel empfing Sarkozy den britischen Premierminister Gordon Brown, den Präsident der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso, den Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und den Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jean-Claude Juncker, zu Vorgesprächen.

Brown will die anderen europäischen Staaten überzeugen, das britische Modell zur Lösung der Finanzkrise zu übernehmen.

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