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Börsen feiern Eurozonen-Werkzeugkasten

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Börsen feiern Eurozonen-Werkzeugkasten

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Die Kuh scheint vorerst vom Eis: Mit einem Kursfeuerwerk haben Europas Börsen das einige Vorgehen der Eurozone in der Finanzkrise gefeiert.

Wie Zürich meldete auch Frankfurt mehr als 10 Prozent Kursplus – einer der größten Tagesgewinne in der 20-jährigen Geschichte des Dax. Allerdings war auch der Einbruch der vergangenen Woche um mehr als 20 % historisch gewesen. Hypo Real Estate rehabilitierte sich mit einem Riesensatz von gut 40 Prozent.

Paris legte rund 10, London gut 7 Prozent zu.
Bei der Siegerparty blieben allerdings Royal Bank of Scotland und Societe Generale aussen vor.

IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn hat die Staats- und Regierungschefs der 15 Euro-Länder für ihren gemeinsamen Rettungsplan ausdrücklich gelobt. Das sei ein sehr hilfreicher und wertvoller Schritt vorwärts. Der Gipfel hatte einen gemeinsamen Werkzeugkasten beschlossen.

In einer konzertierten Aktion haben Frankreich, Deutschland, Spanien und Grossbritannien fast
1 500 Milliarden Euro an Bürgschafts- und Beteiligungsgeldern auf den Weg gebracht.

Vielleicht nur eine Verschnaufpause: Die führenden deutschen Wirtschaftforschungsinstitute halten in ihrem Herbstgutachten offenbar eine Rezession für möglich.