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Folgen der Finanzkrise treiben Arbeitslosigkeit in die Höhe

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Folgen der Finanzkrise treiben Arbeitslosigkeit in die Höhe

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In Großbritannien ist die Arbeitslosigkeit auf den höchsten Stand seit 17 Jahren geklettert. Die nationale Statistikbehörde warnte zugleich, das Schlimmste stehe erst bevor. Die Zahlen seien vor der Finanzkrise ermittelt worden, sie bezögen sich auf die Monate Juni, Juli und August.

“Ich bekomme nur Absagen”, sagt ein Stellungsloser. “Und mit mir suchen immer mehr Leute Jobs, es gibt einfach zu wenig Arbeit.” Im Sommer stieg die Erwerbslosenquote im Vereinigten Königreich auf 5,7 Prozent. Für die Monate davor wurden 5,2 Prozent errechnet.

Die Behörden erwarten wegen der Finanzkrise in den Herbstmonaten ein weiteres Anwachsen der Arbeitslosigkeit. Viele Banken würden erst jetzt mit dem Stellenabbau beginnen.

Die Auswirkungen der Finanzkrise könnten die Stadt New York mehr als 160.000 Arbeitsplätze kosten, doppelt so viel wie zunächst erwartet. Zu dieser Einschätzung kommt der Stadtkämmerer in seiner jüngsten Prognose. Etwa 35.000 Stellen würden allein in der Bankenbranche verloren gehen.

Die Finanzinstitute, Brokerhäuser und Researchfirmen rund um Wall Street tragen etwa ein Zehntel zum Steueraufkommen New Yorks bei. Die Stadt befürchtet nun eine Rezession.