Eilmeldung

Eilmeldung

Finanzkrise erreicht die Ärmsten: Chinesische Spielzeugfabriken schließen

Sie lesen gerade:

Finanzkrise erreicht die Ärmsten: Chinesische Spielzeugfabriken schließen

Schriftgrösse Aa Aa

Die weltweite Finanzkrise, sie erreicht die Menschen weltweit. In Zhangmutou, in der südchinesischen Provinz Guangdong, stehen die Arbeiter zu Hunderten vor geschlossenen Fabriktoren. Sie wollen ihre Löhne.

Seit Mittwoch ist die Spielzeugfabrik geschlossen. Zeitungsberichten zufolge haben die mehr als 6000 Arbeiter seit zwei Monaten kein Geld erhalten. Wie ihnen geht es vielen tausend anderen: In diesem Jahr musste jede zweite Spielzeugfabrik in China die Tore schließen.

Durch den steigenden Yuan, fehlende Kredite und den zusammenbrechenden US-Märkt kam die Branche unter Druck. Aber auch durch Skandale um giftige Farben.

Die Aktien der in Hong Kong ansässigen Smart Union Group, der die betroffene und zahlreiche weitere Fabriken gehören, wurde vom Handel ausgenommen. Die Behörden versprachen den Arbeitern eine Lösung. Auch daran erinnern sie zu Hunderten.