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Bush und Sarkozy vereinbaren Gipfelserie zur Bekämpfung der Finanzkrise

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Bush und Sarkozy vereinbaren Gipfelserie zur Bekämpfung der Finanzkrise

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Um die Finanzkrise zu bewältigen sollen mehrere internationale Gipfeltreffen abgehalten werden. Darauf haben sich US-Präsident George W. Bush, Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei ihrem Treffen in Camp David verständigt. Der erste Gipfel soll in den USA stattfinden, und zwar möglichst bald nach den Präsidentschaftswahlen am 4. November.

“Sowohl Industrie- als auch Schwellenländer werden vertreten sein”, sagte Bush. “Zusammen werden wir daran arbeiten, das Finanzsystem zu stärken, um sicherzustellen, dass es keine solche Krise mehr gibt. Wir müssen der Versuchung des ökonomischen Isolationismus widerstehen und die Politik der offenen Märkte fortsetzen, die Millionen Menschen in aller Welt geholfen hat, der Armut zu entkommen.” Nicolas Sarkozy forderte den Mut zu neuen Ideen und Reformen: “Der US-Präsident hat recht, wenn er den Protektionismus und das Infragestellen der Marktwirtschaft als Katastrophe bezeichnet. Aber man kann auch nicht mit den gleichen Ursachen weitermachen, die immer die gleiche Wirkung zeigen.”

Beim ersten Gipfel soll es um die bisherigen Fortschritte bei der Bekämpfung der Krise sowie mögliche Reformansätze gehen. Neben den sieben führenden Industrienationen und Russland werden voraussichtlich auch China, Indien, Mexiko, Brasilien und Südafrika eingeladen. Nächste Woche soll die Idee der Gipfelserie mit politischen Führern in aller Welt erörtert werden.