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10 Milliarden Euro für angeschlagene niederländische Bank

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10 Milliarden Euro für angeschlagene niederländische Bank

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Der niederländische Finanzkonzern ING erhält eine staatliche Kapitalspritze in Höhe von zehn Milliarden Euro. Damit soll verhindert werden, dass die Börsenkurse der Bank weiter sinken. Die ING ist das erste Finanzunternehmen, das Mittel aus einem Notfonds der niederländischen Regierung zur Unterstützung von, wie es heißt, “im Grunde genommen wirtschaftlichen gesunden Banken” in Anspruch nimmt.

“Unser Unternehmen steht heute besser da”, so der Chef des Unternehmens bei einer Pressekonferenz in Den Haag. “Unser Franchise ist gestärkt, unsere Mitarbeiter führen ING zum Erfolg, unsere Kunden werden in ihrem Vertrauen bestärkt und für den Staat ist es eine großartige Investition.” Wegen der Finanzkrise erlitt der Konzern hohe Verluste. Nach Angaben des Unternehmens betrugen sie allein im dritten Quartal 500 Millionen Euro.

Die Regierung in Den Haag hatte zuvor das Geschäft des Bankkonzerns Fortis und damit auch die zu Fortis gehörende niederländische Bank ABN Amro für fast 17 Milliarden Euro vollständig übernommen.