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Niederlande retten ING

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Mit zehn Milliarden Euro haben die Niederlande
das Überleben des Finanzkonzerns ING gesichert. Nach Bekanntgabe der staatlichen Kapitalspritze machte die ING-Aktie in Amsterdam mehr als 20 Prozent gut. ING trennte sich auch von seiner Versicherungstochter in Taiwan.

Zur ING-Gruppe gehört die in Frankfurt ansässige, größte europäische Direktbank INGDiBa. Die Regierung in Den Haag hatte bereits den Bankkonzern Fortis in den Niederlanden gerettet.

Dies sei jedoch mit der jetzt ING geleisteten Hilfe nicht vergleichbar, ING sei “ein an sich finanziell gesundes Unternehmen, das alle
Bonitätsanforderungen erfülle, sagte Finanzminister Wouter Bos. Angesichts der schwierigen Lage auf den internationalen Kapitalmärkten habe sich der
Staat jedoch in Absprache mit der Führung der Bank entschieden, für eine begrenzte Zeit als Anteilseigner bei ING einzusteigen.

Im Fall von Fortis hatte die Regierung das Geschäft des Bankkonzerns in den Niederlanden für 16,8 Milliarden Euro KOMPLETT übernommen.

ING hatte einen Verlust von 500 Millionen Euro gemeldet. Daraufhin schritten die Niederländische Zentralbank und die Regierung ein.