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Ist Obama noch zu stoppen?

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Ist Obama noch zu stoppen?

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Zwei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in den USA hat Barack Obama gute Aussichten ins Weiße Haus einzuziehen. In North Carolina, wo es seit drei Jahrzehnten keinen Sieg der Demokraten gab, liegt er in Umfragen vorn. In den Bundesstaaten Florida und Ohio, die als Territorien der Republikaner galten, zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Experten warnen davor, den republikanischen Kandidaten John McCain bereits abzuschreiben. Obama hat die Wahlempfehlung des ersten schwarzen Außenministers, Colin Powell und ein gut gefülltes Spendensäckel. Beides könnte sich am 4. November entscheidend auswirken. “Das Rennen wird enger, so ist es immer am Ende der Kampagne”, sagte Obama, “selbst wenn es vorher große Unterschiede gegeben hat. In allen Wahl entscheidenden Staaten wird das Rennen eng. Eine der Botschaften an mein Team ist: Wir werden nicht nachgeben.” Nicht nur Obama, auch Ex-Präsident Bill Clinton und Hillary touren zur Zeit durch Florida. Für McCain ist es schwieriger geworden. Doch: 1980 lag Ronald Reagan knapp vor der Wahl weit hinter seinem demokratischen Konkurrenten Jimmy Carter. Der Sieger aber hieß – Reagan.