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Nach Millionenverlusten: Spitze französischer Caisse d'Epargne tritt zurück

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Nach Millionenverlusten: Spitze französischer Caisse d'Epargne tritt zurück

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Die Spitze der französischen Sparkassen-Gruppe Caisse d’Epargne tritt zurück. Vorstandschef Milhaud, Generaldirektor Mérindol und Finanz-Chef Carmona übernehmen die Verantwortung für den am Freitag bekannt gewordenen Verlust von 600 Millionen Euro.

Präsident Sarkozy hatte diesen als “nicht akzepabel bezeichnet” und Konsequenzen gefordert. Angesichts der Finanzkrise trifft der Verlust die Franzosen hart. Jeder zweite von ihnen hat ein Konto bei der Sparkasse.

Milhaud, der seine gesamte Karriere bei der Gruppe verbracht hatte, verzichtete auf eine Abfindung. Der 65-Jährige bat, noch bis zum Abschluss der geplanten Fusion der Caisse d’Epargne mit der Banque Populaire bleiben zu dürfen.