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Obama beackert Swing-States, John McCain Republikaner-Bastionen

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Obama beackert Swing-States, John McCain Republikaner-Bastionen

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Zwei Wochen vor den Wahlen liegt Barack Obama in allen Umfragen klar vorne, und leistet sich nun zwei Tage Auszeit um seine erkrankte Großmutter auf Hawaii zu besuchen. Sein Wahlkampf konzentriert sich mehr und mehr auf die Staaten, die vor vier Jahren wahlentscheidend waren. In Florida unterstützte Hillary Clinton ihn: “Es ist Zeit für eine klare Entscheidung für Barack Obama und ein Ende von acht Jahren verfehlter Republikaner-Politik!”

John McCain gleich George W. Bush – das war auch Obamas Botschaft: “Ich könnte noch wochenlang John McCains Angriffe weg stecken – aber Amerika kann keine vier weiteren Jahre fehlerhafter Wirtschaftspolitik weg stecken! Darum will ich Präsident werden!”

McCain scheint zu versuchen zu retten, was zu retten ist und konzentriert seine Auftritte auf Staaten wie Missouri, die George W. Bush vor vier Jahren klar gewann. Ein wenig holzschnittartig wirkt aber seine Kampfeslust: “Ich bin eine Amerikaner und ich will kämpfen! Habt Mut und kämpft auch ihr für eine neue Richtung! Kämpft für das was richtig ist für Amerika!”

In Florida wird schon vorab-gewählt. Hier hatte Präsident Bush vor acht Jahren nach endlosem Auszählen einen knappen Sieg zugesprochen bekommen – und damit die Wahl gewonnen. Die hiesigen Umfragen deuten wieder auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen.