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Obama zehn Prozentpunkte vor McCain in US-Wahlumfragen

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Obama zehn Prozentpunkte vor McCain in US-Wahlumfragen

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Im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf hat der Kandidat der Demokraten, Barack Obama, nach jüngsten Umfragen einen Vorsprung von zehn Prozentpunkten.
In seiner Kampagne setzt Obama unter anderem auf Wirtschaftsthemen – so auch bei einem Auftritt in Florida: Vom Wahlkampfteam der Republikaner habe man vor einigen Wochen gehört, man werde ihn persönlich angreifen, um das Thema Wirtschaft zu vermeiden, sagte Obama, und dementsprechend habe McCain sich verhalten: Das sei bezeichnend für einen Politiker, der keine Ideen habe, keinen Bezug zur Wirklichkeit, und dem die Zeit davonlaufe.
John McCain wirft Obama immer wieder vor, für das Präsidentenamt nicht genug Erfahrung zu haben. Bei einem Wahlkampfauftritt in Pennsylvania sagte McCain, das Wahlkampf-Team der Demokraten habe Spendern erklärt, sie müssten Obama auch als Präsident beistehen, wenn es zu einer Krise käme, denn dann würde deutlich werden, dass Obama nicht wisse, was zu tun sei. Das sei schon jetzt überdeutlich, fügte McCain hinzu. Wir wissen, dass Obama nicht die richtige Antwort finden würde.
Die ersten Amerikaner können bereits ihre Stimmen abgeben. 31 Staaten, darunter auch heftig umkämpfte wie Florida, Colorado und Ohio erlauben die Stimmabgabe vor dem Wahltag. Bei früheren Wahlen waren etwa 60 Prozent der Wähler, die von dem Angebot gebraucht machten, registrierte Demokraten.