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KfW-Vorstände wegen Lehman-Panne unter Untreueverdacht

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KfW-Vorstände wegen Lehman-Panne unter Untreueverdacht

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In Deutschland hat die Krise bei der staatseigenen Bankengruppe KfW einen neuen Höhepunkt erreicht.
Nach der Millionenüberweisung an die bankrotte US-Investmentbank Lehman Brothers steht fast der gesamte KfW-Vorstand unter Untreueverdacht.

In den Frankfurter Geschäftsräumen suchten Polizei und Staatsanwaltschaft nach Belegen. Die KfW will mit den Behörden kooperieren. “Die KfW wird für die Ermittlungen alle von der Staatsanwaltschaft erbetenen Informationen und Dokumente zur Verfügung stellen”, heißt es in einer Erklärung des Instituts.

Mitte September hatte die KfW ihm Rahmen laufender Zinstauschgeschäfte rund 320 Millionen Euro an Lehman Brothers überwiesen – unmittelbar bevor die Insolvenz des US-Instituts bekannt wurde.

Die Justiz prüft, ob die KfW-Verantwortlichen ihre Vermögensbetreuungspflichten verletzt und dabei gegen das Strafrecht verstoßen haben.