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Spanien fordert Beteiligung an internationalen Gipfeltreffen zur Finanzkrise

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Spanien fordert Beteiligung an internationalen Gipfeltreffen zur Finanzkrise

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Spanien will an künftigen Gipfeltreffen zur Lösung der globalen Finanzkrise beteiligt werden: Dies betonte Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero, nachdem zuvor Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy für künftige Beratungen eine Reihe von Ländern ohne Spanien genannt hatte.
Es sei seine Pflicht, dafür zu sorgen, dass die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt an Gesprächen beteiligt werde, erklärte Zapatero. Spanien könne mit seinen Ideen einen wichtigen Beitrag leisten.
US-Präsident George W. Bush, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy als derzeitiger EU-Ratsvorsitzender und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hatten bei ihren Beratungen in Camp David am Wochenende eine Serie von Gipfeltreffen vereinbart.
Gestern erläuterte Sarkozy seine Ideen im Europaparlament und erklärte, die in der “Gruppe der Acht” (G8) zusammengeschlossenen führenden Industriestaaten und Russland sollten mit
den fünf wichtigsten Schwellenländern G5, darunter China und Indien, über die Krise beraten.
Spanien gehört nicht zur G8. Sarkozys Vorschläge wurden in Madrid auch von der konservativen Opposition kritisiert; die sozialistische Regierung steht damit unter Druck, für eine Beteiligung des Landes an Finanzgesprächen zu sorgen.