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Irakischer Arbeitsminister entkommt Sprengstoffanschlag unversehrt

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Irakischer Arbeitsminister entkommt Sprengstoffanschlag unversehrt

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Bei einem Sprengstoffanschlag auf den Fahrzeug-Konvoi des irakischen Arbeitsministers sind in Bagdad zehn Menschen ums Leben gekommen; zwanzig weitere wurden verletzt. Der Minister blieb nach Angaben der Regierung unversehrt. Der parteilose Politiker Mahmud al-Scheich Radi gehört der Schiiten-Allianz von Ministerpräsident Nuri al-Maliki an.
Nach Polizeiangaben explodierte die in einem geparkten Auto versteckte Bombe in der Nähe des Tahrir-Platzes in Bagdad, als der Konvoi des Ministers vorbeifuhr.

In Hilla, Hauptstadt der Provinz Babylon, begannen unterdessen US-Truppen mit der Übergabe der Kontrolle an irakische Einheiten. Babylon wird die zwölfte der insgesamt achtzehn Provinzen, in denen die irakischen Streitkräfte die Kontrolle ausüben.
Überschattet wird der Vorgang vom Streit um das geplante Sicherheitsabkommen mit dem Irak. Es soll die Bedingungen für einen amerikanischen Einsatz nach dem Ablauf des UNO-Mandats regeln. Washington zeigt keine Bereitschaft, erneut über Details wie die Frage der Immunität seiner Soldaten zu verhandeln.